Tierphysiotherapie

Die Tierphysiotherapie ist in Deutschland eine staatlich nicht anerkannte Behandlungsmethode. Die Ausbildun erfolgt in verschiedenen Schulen in Deutschland, den Niederlande und auch in Skandinavien. Letztendlich ist sie wohl genau so alt die die Humanphysiotherapie und mittlerweile auch etablierter Bestandteil der Rehabilitation von Tieren nach Operationen, Krankheit, oder auch im Alter.

Die meisten zu behandelnden Erkrankungen betreffen Muskeln, Gelenke, Knochen, bis hin zu ganzheitlichen, systemischen Behandlungen. Mögliche Folgen solcher Erkrankungen sind Schmerzen, die sich in Lahmheiten äußern können. Mit Hilfe der Physiotherapie können gezielt Erkrankungen und Schmerzen in diesen Bereichen behandelt werden. Die häufig nach Lahmheiten und Operationen resultierenden Schonhaltungen der Tiere werden mit Hilfe von individuellen Übungen und manuellen Techniken wieder gelöst.

Die Tierphysiotherapie ist häufig eine auf den tierischen Bewegungsapparat umgewandelte Form der Humanphysiotherapie. Es wird auch mit ausgewählten Geräten und Methoden aus der Humanmedizin wie Elektrotherapie und medizinischen Low Lewel Lasern gearbeitet, die auch bei Tieren einsetzbar sind. Neben diesen Methoden werden auch begleitend Massagen, passive Krankengymnastik (in Form von Dehnen oder passivem Bewegen bzw. Durchbewegen) und manuelle Therapien angewandt. Zur Ergänzung einer erfolgreichen Therapie können Übungen auf speziellen Therapielaufbändern gehören, als auch besondere Matrix-Rhythmus-Geräte.

Grundsätzlich wird zwischen Hunde- und Katzenphysiotherapie und Pferdephysiotherapie unterschieden.